*** AKTUELLE INFOS UND MELDUNGEN ***

 
Die MISS KUNST - Wettbewerbsausschreibung
NEWS - Die MISS KUNST - Wettbewerbsausschreibung
08.04.2021
Das Kulturamt der Stadt Bad Wonder schreibt in Kooperation mit dem knstvrn bundesweit den Wettbewerb zur Wahl der MISS KUNST aus. Die Auszeichnung ist mit einer Ausstellung im knstvrn Bad Wonder verbunden und wird 2021 das erste Mal verliehen. In dem zweistufigen Wettbewerb treffen Instagram-User per Online-Voting eine Vorauswahl von 20 Teilnehmerinnen. Über die Preisvergabe entscheidet in der zweiten Stufe eine hochkarätig besetzte Fachjury. Bis zum 20. Juni können sich Bildende Künstlerinnen per E-Mail unter miss.kunst@bad-wonder.de bewerben. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.bad-wonder.de/miss-kunst/mk.html.
 
Die neu gestaltete Fassade des Kunstmuseum Bad Wonder ist nun auch in Google Street View zu sehen
NEWS - Art-Museum Bad Wonder in Google Street View
11.12.2020
Haben Sie es bemerkt? Vor einigen Tagen fuhren auffällige Vehikel durch die Straßen von Bad Wonder. Google hatte eine Flotte von Kamera-Autos auf Reisen geschickt. Nun wurde auch die neu gestaltete Fassade des Kunstmuseums für Google Maps erfaßt, die anläßlich der Ausstellung „LISTEN“ im knstvrn Bad Wonder in Kooperation mit dem Kunstmuseum von dem Offenbacher Künstler Heiner Blum gestaltet wurde. Dabei verwandelte er den straßenseitigen Bereich mit dem Eingangsplatz zur repräsentativen Visitenkarte des Museums und schuf einen optischen Ankerpunkt. Neben ihrem eigenen künstlerischen Wert trägt die neu gestaltete Fassade offenkundig zur Verschönerung und Aufwertung des Kunstmuseums und unserer Stadt bei.
 
Glück im Unglück oder der Zufalls-Held
NEWS - Kleinkind gerettet
01.08.2020
Das Leben schreibt doch die schönsten Geschichten. So ist am 31.07.2020 der Rentner Alfred P. beim Fotografieren unserer Entenpaare im Brunnen am Eingang des Westparks über seine offenen Schnürsenkel gestolpert und - zu seinem Unglück - quasi kopfüber mit seiner Kamera in den Brunnen gefallen. Kaum aufgerappelt hält der rüstige 78-jährige den vierjährigen Jan K. in seinen Armen, der beim Ausflug mit seinen Klassenkameraden bei ausgelassenem Spiel ebenfalls in den Brunnen stolpert. Jan's Mutter, als Aufsicht mit auf dem Klassenausflug, kam überhaupt nicht mehr dazu, das auf den Lippen liegende "Jan! Jan kann nicht schwimmen!" auszurufen, da zog der pudelnasse Alfred P. nicht seine Kamera, sondern den Jungen aus dem Wasser - was für ein Glück für Jan. Und unserem Zufalls-Helden geht es ebenfalls wieder gut, die Kamera ist längst vergessen. Von Jan gab es für Ihn eine Wachsstifte-Zeichnung vom Brunnen mit Entenpaaren.
 
Sieger im Fassadenwettbewerb ermittelt
NEWS - Fassadenwettbewerb
29.06.2020
Der „Fassadenwettbewerb“ hinterlässt immer wieder deutliche Spuren im Stadtbild. Zur Freude der Maler- und Lackierer-Innung und der Sponsoren Volksbank Bad Wonder, Zweigniederlassung der VerbundVolksbank Bad Wonder eG, sowie der MalerEinkauf OHG beteiligten sich wieder zahlreiche Hausbesitzer an der Aktion. Alle Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen. Die prämierten Fassaden überzeugten in der Abstimmung ihrer Farbtöne auf die Architektur, als auch auf den jeweiligen Zweck der Gebäude. Sie vereinen nicht nur ein hohes Maß an Kreativität und farblicher Gestaltungskunst, sie sind auch auf einem hohen handwerklichen Niveau. Im vergangenen Jahr sind dem Aufruf über 60 Hausbesitzer gefolgt. Die hochkarätig besetzte Jury lobte Preise im Gesamtwert von 20.000,- € aus. Unter den Bewerbern waren historische und öffentliche Gebäude, Ein- und Mehrfamilienhäuser und Gewerbeimmobilien. Die Auswahlkommission war sich zügig einig und die Sieger standen fest. Den 1. Preis sicherte sich ein Wohnhaus in der Gerhart-Hauptmann-Straße. Das harmonische Farbmosaik aus geometrischen Würfeln vereint effektvoll die bestehenden Farbtöne der Bausubstanz. Besonders bemerkenswert fand die Jury die präzise Ausführung.
Der jährlich ausgeschriebene Wettbewerb ist ein Musterbeispiel funktionierender Wirtschaftsförderung und ein wichtiger Impuls für Investitionen im privaten und gewerblichen Bereich.
  Bad Wonder stellt auf Promession um und wandelt drei Friedhöfe in Parkanlagen um
NEWS - Promession
16.04.2020
Einstimmig fasst der Stadtrat einen entsprechenden Grundsatzbeschluß, dass die bestehenden Friedhöfe zu groß für den tatsächlichen Bestattungsbedarf geworden sind. Der Friedhof an der Elysiumstraße wird weiterhin zur Bestattung genutzt.
Die beiden Friedhöfe am östlichen Stadtrand und der Friedhof an der Stefan-Windler-Straße werden in Parkanlagen und Grünflächen umgewandelt, wo sich die Natur wieder durchsetzen darf. Biodiversität ist dabei das Stichwort, denn in Sachen Umweltschutz ist Bad Wonder schon lange ganz weit vorne.
Die von erheblichen Nachteilen begleiteten Feuer- und Erdbestattungen, die ohnehin kaum noch genutzt wurden, werden ab Mai 2020 nicht mehr durchgeführt, da beide Bestattungsformen im hohen Maße die Umwelt belasten. Mit Beschluß vom 15.04.2020 stellt die Stadt Bad Wonder nun komplett auf Promession um. Die sterblichen Überreste können nach dem Gefriertrocknen in einer kompostierbaren Urne auf einem unserer Friedhöfe oder im eigenen Garten beigesetzt werden. In sechs bis zwölf Monaten wird beides in Humus umgewandelt. Wer möchte, kann die Überreste seiner Liebsten mit der Saat eines Baumes beerdigen lassen. Die noch vorhandenen Grabstätten werden im Laufe der nächsten Monate eingeebnet und die Pflege der Friedhofsanlage komplett von der Stadt übernommen. So wird den Verstorbenen nicht nur ein würdevolles Andenken bewahrt, sondern auch ein Ort geschaffen, der die Angehörigen und Besucher von der mühevollen Grabgestaltung befreit und Ihnen wichtige Zeit zum Trauern und Verweilen schenkt.
  Neuer Kunstverein bezieht den Speicher Am Alten Hafen - knstvrn!
NEWS - Kunstverein: knstvrn
19.01.2020
Seit Anfang Januar können sich Kunstbegeisterte im Speicher Am Alten Hafen an Ausstellungen und Begegnungen mit zeitgenössischer Kunst erfreuen. Der 1896 erbaute Speicher, der vier Vollgeschosse und zwei Dachgeschosse umfaßt, ging mit dem gesamten Betriebsgelände in den Besitz der Stadt Bad Wonder über und beherbergt neben dem Stadtgeschichte-Archiv und der Kunstwerkstatt Plastereh nun auch den knstvrn. Über das Jahr verteilt werden in regelmäßigen Abständen neue Ausstellungen eröffnet. knstvrn ist der künstlerische Versuch, ein nichtkommerzielles Programm in das Zentrum von Bad Wonder zu implantieren. Es ist eine Alternative und ein Experimentierraum, der Künstlerinnen und Künstlern die Öffentlichkeit und den Raum gibt, unabhängig von wirtschaftlicher Verwertbarkeit einen Standpunkt zu definieren und in einen Dialog zu treten. Vor diesem Hintergrund lädt der knstvrn die Öffentlichkeit ein, künstlerische Positionen zu entdecken, gegenwärtige Gesellschaftsbilder zu diskutieren und den Begriff von zeitgenössischer Kunst immer wieder aufs Neue herauszufordern.

knstvrn
Am Alten Hafen 69

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 12 - 18 Uhr
Samstag - Sonntag 11 - 19 Uhr
  Aktiver Flächenschutz - Verdichtung schafft Freiräume
NEWS - Verdichtung
03.11.2019
Den Städten und Gemeinden entsteht durch §13b des Baugesetzbuches ein Fehlanreiz, der am Bedarf vorbeiführt und eine geordnete Siedlungsentwicklung unmöglich macht. Der massive Verbrauch von unbebautem Boden hat gravierende ökologische und soziale Konsequenzen. Aus ökologischer Sicht sind vor allem Biotopvernetzungen, das Zerschneiden von Lebensräumen und das Zerstören der Bodenfuktionen ein Problem. Aber auch die gesundheitlichen Folgen des §13b bekommen die meisten direkt zu spüren. Hitzestau in den Städten, Flächenaufheizung, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen werden begünstigt.
Mit Beschluß vom 08.01.2020 hat der Stadtrat daher entschieden, dass im ländlichen Raum keine neuen Flächen mehr bebaut werden dürfen. Stattdessen setzt Bad Wonder auf massentauglichen Wohnraum im Siedlungskern. Für die Innenentwicklung werden fortan brachliegende Industrieflächen genutzt, Gebäude aufgestockt, Hinterhöfe bebaut, sowie Bürogebäude und Altgewerbe umgenutzt.
Gefragt sind jetzt Kreativität und Visionen, um die Attraktivität unserer Stadt weiter zu steigern. Den Waldgebieten und Grünflächen gilt unser besonderer Schutz, denn Natur- und Tierschutz haben höchste Priorität.
  Wann brauchen Igel Hilfe?
NEWS - Igel
19.10.2019
Tierfreunde können Igel bei ihren Winterschlafvorbereitungen durch dichtes Gebüsch, Reisig und Komposthaufen sowie trockene Hohlräume unterstützten. Blätter, Gestrüpp, Zweige und Reisig dürfen in einer Ecke im Garten liegen bleiben, da die Igel dies nutzen, um ihre Nester während des Winterschlafs zu isolieren.
Igel, die bei anhaltendem Bodenfrost oder Schnee tagsüber gesichtet werden und Anzeichen von Mangelernährung aufweisen, brauchen Hilfe. Mit Katzenfutter, ungewürztem Rührei oder durchgegartem Hackfleisch können Sie die Igel füttern. Zu Trinken bekommen Igel frisches Wasser (niemals Milch geben!). Wirkt der Igel verletzt oder krank, braucht er Hilfe vom Experten. Kontaktieren Sie dann bitte umgehend den örtlichen Tierschutzverein, das Veterinäramt oder niedergelassene Tierärzt*innen.
  Neues Thermen- und Sauna-Resort eröffnet
NEWS - Relaxa Resort
06.10.2019
Pünktlich zum Beginn der Saunazeit eröffnet das Relaxa Resort ihr neues Wellness-Resort am Ostufer des Wassermühlenteiches. Die Gäste erwartet eine unvergleichliche Saunalandschaft mit unzähligen faszinierenden Details und eine Bade- und Urlaubswelt im absoluten Premiumbereich. Das Relaxa Resort ist eine der modernsten und attraktivsten Wohlfühlthermen Deutschlands. Wohltuendes und heilendes Wassers, entspannende Aufgüsse im Saunapark, gesundheitsfördernde Massagen, die außergewöhnliche Architektur, die Freundlichkeit der Mitarbeiter und das gute Essen des französischen Küchenchefs im à la carte Thermenrestaurant verwöhnen die Gäste.
Das Angebot richtet sich an ältere - die ganz bewusst etwas für ihre Gesundheit und die Gesundheitsvorsorge tun möchten - wie jüngere Wellnessgäste, die sich eine Auszeit vom Alltag gönnen wollen. Auch wenn der Saunabereich den Erwachsenen vorbehalten bleibt, ist für die jüngsten Gäste gesorgt. Im Thermenbereich stehen verschiedene Attraktionen zur Verfügung. Jeder Gast findet im Relaxa Resort das, was er sucht.

Relaxa Resort
Teichstraße 14 - 16
  Pflegeverein statt Pflegeheim
NEWS - Pflegeverein
15.09.2019
Keine hohen Renditen, keine Kostenoptimierung, keine Aktionäre oder Gesellschaften. Die Gesundheits-Infrastruktur darf sich nicht in den Händen privatwirtschaftlich gewinnorientierter Konsortien befinden, deshalb machen wir die Kehrtwende und übernehmen die insgesamt neun Pflege- und Altenheime der Stadt. Damit liegt die Pflege in Bad Wonder wieder in kommunaler Hand. Die Einrichtungen werden unter die Leitung des gemeinnützigen Trägers Pflegeverein Bad Wonder gestellt, denn eine gute, menschliche und würdige Pflege ist ein elementares Bedürfnis, das wir als hoheitliche Aufgabe des Staates sehen, ebenso wie die Schulbildung unserer Kinder. Durch den Wegfall des Profit-Zwangs sind eine zielgerichtete Ausstattung und einheitliche Qualitäts- und Ausbildungsstandards möglich, die durch regelmäßige Kontrollen gewährleistet werden. Einnahmen, die über den Investitionskosten liegen, werden gebündelt als Instandhaltungsrücklage zurückgelegt und bei Bedarf investiert, denn nicht die Rendite, sondern das Wohl der betreuten Menschen steht bei uns an erster Stelle.
  Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen
NEWS - Straßenausbaubeiträgen
09.08.2019
Eine Bürger*innen-Initiative mit mehr als 20.000 Unterschriften hat dazu geführt, dass Bad Wonder die Straßenausbaubeiträge abschafft. Das bisherige System verursacht ein großes Gefühl von Ungerechtigkeit, wenn einige zahlen müssen, andere nicht. So wird ein Ausbau überörtlicher Straßen vom Land - somit von der Allgemeinheit - gezahlt, die Straßen im Stadtgebiet aber von Anliegern. Obwohl Investitionsrückstände im Bereich der Straßen- und Verkehrsinfrastruktur dafür spre- chen, dass die Kommunen mehr Geld statt weniger benötigen, sieht die Stadt Bad Wonder die Notwendigkeit einer einheitlichen Regelung, und die kann nicht zu Lasten der Bürger*innen gehen. Eine beim Deutschen Institut für Urbanistik in Auftrag gegebene Studie hat den Zustand des kommunalen Straßennetzes und die entstehenden Kosten ermittelt und den Investitionsbedarf auf rund 3,2 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Die Einnahmen aus der Kfz-Steuer sind nicht mehr allgemeine Haushaltseinnahme und werden fortan zweckgebunden für die Erhaltung des Straßennetzes eingesetzt.